Schwarzer Tag in Velburg


Während der erste Wettkampf im neuen Jahr der mit der kürzesten Anreise für uns war, war gleich der zweite der mit der längsten. Es ging zum zweiten Mal in dieser Saison nach Velburg. Mit einer Anreise von 1,5 Stunden nicht direkt unsere Lieblingsstrecke – und auf dem Weg zu unseren Lieblingsgegnern waren wir auch nicht.

Der graue Februar-Sonntag war also schon von Anfang an nicht so ganz unser Ding. Wir waren schon froh, dass die Hälfte unseres Teams, die mit Google Maps anreiste, nicht im Oberpfälzer Schnee stecken blieb.

Und irgendwie hatten wir dann auch im ersten Durchgang gegen Barbing das Glück nicht auf unserer Seite. Andi und Yannick mal ausgenommen. Der eine, der für sein Leben genug trainiert hat, um immer noch Spitzenergebnisse zu schießen und der andere, dem die mexikanische Sonne offenbar eine ruhige Hand verlieh. Unsere beiden Männer auf 2 und 5 waren es dann auch, die die einzigen Punkte für uns holten. Einen zu wenig, um zu gewinnen. Der erste Wettkampf des Tages ging an Barbing.

Die Mittagspause war wie erwartet kurz, wir hatten direkt den 3. Wettkampf des Tages. Während wir noch in unserem Mittagessen schwelgten – das wie schon beim letzten Mal in Velburg ganz hervorragend war – war die Pause dann doch kürzer als gedacht. Zwischen zwei Bissen Torte kamen uns die umgezogenen Gegner entgegen – UNSERE Gegner. Wir waren verwirrt, bis wir feststellten, dass wir uns mit dem Beginn des Wettkampfes eine halbe Stunde vertan hatten.

So schnell hat man uns auch selten in die Umkleide und in die Klamotten hüpfen sehen. Da musste nicht mal Yannick mit der üblichen Motivationsrede zum Umziehen rufen.

Dafür, dass wir so spät dran waren, waren wir dann aber die erste Mannschaft im Stand und hatten noch gemütlich Zeit zur Vorbereitung. Daran lag es auf jeden Fall nicht, dass uns auch im zweiten Wettkampf das Glück nicht hold war. Wir schossen einen soliden Wettkampf, aber es sollte nicht reichen. Und so erlebten wir etwas, was tatsächlich schon seit Jahren nicht mehr passiert war: wir verloren beide Wettkämpfe des Tages.

Wir waren nicht glücklich mit diesem Wettkampftag. In der Tabelle ging es auf Platz 4 zurück. Die gute Nachricht: wir werden aller Voraussicht nach nicht mehr absteigen – womit das am Anfang der Saison ausgebene Minimalziel erreicht wird. Die schlechte Nachricht: es wird auch kein Platz unter den ersten beiden – sie Sensation bleibt also auch aus. Aber wir freuen uns auf den letzten Wettkampftag und geben nochmal alles!

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